An den Fürstenhöfen genoss ostasiatisches Porzellan hohe Wertschätzung. Vielerorts wurden Experimente unternommen, um das Geheimnis des sog. weißen Goldes zu erforschen. 1709 gelang es in Dresden, eine Rezeptur für weißes Hartporzellan zu entwickeln – eine Entdeckung, in deren Folge nicht nur zahlreiche Manufakturen gegründet wurden, sondern die sich auch auf Tafelkultur und Gesellschaft auswirkte.