INDUSTRIEKULTUR verführt | Die Brumme-Siedlung in Bienrode
In wechselnden Perspektiven beleuchtet Uwe Day den mühevollen Weg vom kleinen Bauern- und Handwerkerdorf mit einer benachbarten Luftwaffenschmiede zu einer wirtschaftlich kraftvollen Großgemeinde mit mehr als 2.000 Einwohnern.
Dabei erfahren die Teilnehmer, warum sich das Dorf vom Steuerreichtum in der NS-Zeit wenig kaufen konnte, welche Goldgräberstimmung „Schrott“ in den Nachkriegsjahren auslöste, weshalb der Gemeinderat „Luther&Jordan“ zu enteignen versuchte, wie mit Hilfe der katholischen Kirche Bienrodes Weg in die Zukunft freigemacht wurde, welche Rolle ein Braunschweiger Architekt und Siedlungsplaner dabei spielte und welche zeittypischen sozial-ästhetischen Muster in der Siedlungsplanung und den Bau- und Wohnstilen zum Ausdruck kamen, welches „Gold“ dafür aus den sandigen Böden der ehemaligen Spargelfelder gefördert werden musste und wie die Entstehung des neuen Ortsteiles auf die Modernisierung des Ursprungsdorfes zurückwirkte.
Leitung: Uwe Day