Amygdala-Komplex III - Das Labyrinth. Abeer Farhoud, Ille Jung, H-P Litscher, Nora Lube, Iris Musolf, Sophia Muriel, Pablo Perra, Vitalii Shupliak, Sophia Sprungk, Anali Vakili
Das Labyrinth ist ein Ort, der an jeder Weggabelung eine Entscheidung fordert - also sozusagen nach der Kernaufgabe der Amygdala verlangt, nämlich zu bewerten und zu entscheiden.
Im Rahmen des Amygdala-Komplexes erscheint das Labyrinth als Denkfigur weniger eines äußeres Orts, mehr als eine Topographie des Fühlens. Wir finden uns möglicherweise zurecht mit der bei den „Dunkelkammerspielen“ angewandten Methode der Gedächtnis-Fuge: wir folgen Echos und Wiederholungen, wir folgen der Kunst, die die Weggabelungen besetzen könnte. Vielleicht aber entscheiden wir nicht, sondern lassen alle Wege rhizomatisch zu.
Die Ausstellung erscheint als die zentrale U-Bahnstation des „Amygdala-Komplexes“. Arbeiten von Künstler:innen des Jahresprogramms treffen mit Arbeiten weiterer Künstler:innen zusammen.
Ermöglicht wird die Ausstellung durch die Projektförderung von Die Braunschweigische Stiftung und durch die Kontinuitätsförderung der Stadt Braunschweig