Lesung: Extrem fühlen. Mein schrecklich schönes Leben mit Borderline
Schon als Jugendliche spürt Joelle Westerfeld, dass sie ihre Gefühle anders wahrnimmt: Ihre Traurigkeit ist unendlich tief, die empfundene Hoffnungslosigkeit grenzenlos, ihre Freude übersprudelnd. Erst als junge Erwachsene erhält sie die Diagnose: Borderline-Persönlichkeitsstörung.
Ein Befreiungsschlag. Endlich kann sie etwas gegen die belastenden Symptome der Erkrankung unternehmen, die noch immer hochgradig stigmatisiert ist: Betroffene gierten nach Aufmerksamkeit, seien manipulativ und beziehungsunfähig.
Mit diesen Stigmata räumt die Journalistin auf und zeigt anhand ihrer eigenen Geschichte: Borderline ist weder ein Makel noch ein lebenslanges Urteil.
Die Lesung wird durch einen Büchertisch zum Thema ergänzt.